Nur ein Tag ► Filmbeschreibung ► Trailer

Als die Eintagsfliege den Fuchs und das Wildschwein kennenlernt, fragt sie sich sofort: Warum sind die beiden so unendlich traurig? Schnell findet sie heraus, warum. Der Fuchs hat nur einen Tag zu leben. Kurzerhand nimmt sie sich vor, ihm den allerbesten Tag zu bescheren: „Wer nur einen Tag hat, der braucht das ganze Glück in 24 Stunden!“. Die drei neuen Freunde erleben auf einer Wanderung durch Wald und Wiesen ein ganzes Leben im Schnelldurchlauf: Schule, Heiraten, Kinderkriegen, Altwerden und Sterben. Doch irgendwann verplappert sich der Fuchs. Die Eintagsfliege erfährt den wahren Grund der Traurigkeit: Sie selbst hat nur einen Tag zu leben. Fuchs und Wildschwein brachten es nicht übers Herz, der lebenslustigen, zauberhaften Eintagsfliege die Wahrheit zu erzählen. Die Eintagsfliege muss sich entscheiden. Soll sie mit ihrem Schicksal hadern oder Frieden mit dem Lauf der Dinge schließen? Bei der Entscheidung helfen ihr die neuen Freunde Fuchs und Wildschwein.
Empfehlung: 1.-4. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Pumuckl und das große Missverständnis ► Filmbeschreibung ► Trailer

Der Pumuckl darf mit Meister Eder zu einem Ausflug auf‘s Land aufbrechen, denn die ehemalige Chefin von Meister Eder hat ihn beauftragt, das alte Maikarussell zu renovieren. Und weil Pumuckl sich riesig darauf freut, mit dem „Karuschnell“ um den Maibaum herumzufliegen, willigt er zähneknirschend ein, sich die Zeit im Dorf allein zu vertreiben: auf den Maibaum aufpassen, sich unter den Tieren auf dem Hof behaupten, Kinder und eine jugendliche Maibaumklau-Bande beobachten. Als Pumuckl aber mithört, wie Eder darüber nachdenkt, zu bleiben und die Schreinerei im Dorf zu übernehmen, kommt es zu großen Missverständnissen. Pumuckl fährt auf eigene Faust zurück nach München, wo er sich einen neuen Meister sucht und im Nationaltheater bei einem kauzigen Dirigenten landet. Die Freundschaft zwischen Schreinermeister Eder und Kobold wird auf eine harte Probe gestellt wird: Florian Eder wird mit seiner Jugend im Dorf und dem verführerischen Gedanken konfrontiert, eine größere Schreinerei zu übernehmen, kommt aber zum Schluss, dass er nach München und zum Pumuckl gehört. Auch dieser muss sein Leben überdenken: Was, wenn Eder wirklich im Dorf bleibt? Muss er dann mit, oder kann er sich einfach eine neue Bleibe, eine andere Bezugsperson suchen?
Empfehlung: 1.-4. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Der letzte Walsänger ► Filmbeschreibung ► Trailer

Vincent, ein junger Buckelwal, ist der verwaiste Sohn des legendären „Walsängers“, dessen magischer Gesang einst die Meere beschützte. Nach dem Verlust seiner Eltern glaubt Vincent, dass seine eigene Stimme nicht stark genug sei, um diese Rolle zu übernehmen. Doch als ein uraltes, mächtiges Wesen aus dem schmelzenden Eis freikommt und die Unterwasserwelt bedroht, bleibt keine andere Wahl: Vincent muss sich seinen Ängsten stellen, sein eigenes Lied finden und sich auf eine gefährliche Reise begeben. Gemeinsam mit dem treuen Putzerfisch Walter und der mutigen Orca-Dame Darya taucht er hinab in den tiefsten Ozean, um den Mut zu finden, die Meere und letztlich sich selbst zu retten.
Empfehlung: ab 3. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Zirkuskind ► Filmbeschreibung ► Trailer

Der Dokumentarfilm begleitet ein Jahr lang den Jungen Santino und seine Familie, die den „Circus Arena“ betreibt. Er bietet einen persönlichen und wertschätzenden Einblick in das Alltagsleben der Zirkusfamilie Frank. Im Mittelpunkt stehen die Organisation des Zirkus, das Fördern von Talenten sowie die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander und zu den Tieren. Besonders hervorgehoben wird die Familiengeschichte. Der Film erzählt von früheren Zeiten im Zirkus bis hin zur Verfolgung der Sinti*zze und Rom*nja sowie der Menschen vom Zirkus während der NS-Zeit. Neben Santino werden auch weitere Familienmitglieder wie sein Uropa Ehe, seine Eltern Angie und Gitano sowie sein kleiner Bruder Giordano porträtiert. Dabei wird der Zirkus als Lernort und Lebenswelt der Familie dargestellt, in der Zusammenhalt und Wissensvermittlung eine wichtige Rolle spielen.
Empfehlung: ab 3. klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Flow ► Filmbeschreibung ► Trailer

Eine kleine schwarze Katze entkommt in einer menschenleeren Welt der steigenden Flut. Eigentlich hat sie Angst vor Wasser und auch vor den Hunden, die sie verfolgen. Doch sie kann sich auf ein Boot retten, das ebenso von einem Wasserschwein, einem Lemur, einem Sekretärvogel und einem Labrador besetzt wird - später auch von den anderen Hunden. Alle begegnen sich zunächst argwöhnisch, doch lernen sich nach und nach näher kennen mit all ihren Eigenheiten. Sie geraten in den Kampf von Sekretärvögeln, werden von einem Wal gerettet, als das Boot festsitzt, und gewinnen im Miteinander zunehmend Kontrolle über die zunächst so aussichtslose Situation. Weil sie einander helfen und ihre jeweiligen Talente einsetzen, um zu überleben. So lernt die Katze schwimmen und Fische fangen.Am Ende ist der verletzte Sekretärvogel gestorben bzw. in ein helles Himmelslicht geflogen. Die anderen sind gerettet mit Sinken der Flut. Sogar der gestrandete Wal kommt wieder frei in den Ozean.
Empfehlung: ab 4. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Der keine Nick erzählt vom Glück ► Filmbeschreibung ► Trailer

Im Paris der ausgehenden 1950er-Jahre ersinnen der Zeichner Jean-Jacques Sempé und der Comicautor René Goscinny gemeinsam die liebenswerte Kinderbuchfigur „Le petit Nicolas“. In den fortan veröffentlichten Kurzgeschichten und Comics erlebt der kleine Nick alltägliche Dinge wie einen Besuch der Großmutter, die erste Tuchfühlung mit Mädchen oder einfach nur die große Pause in der Schule. Die von Goscinny geschriebenen und von Sempé illustrierten Episoden beschwören eine heile Kindheit voller Leichtigkeit, die den Autoren selbst nicht vergönnt war. Goscinnys Familie wanderte 1928 nach Buenos Aires aus, um dem in Europa schwelenden Antisemitismus zu entgehen, Sempé wuchs in armen Verhältnissen und mit einem gewalttätigen Vater auf. Mit dem kleinen Nick erschufen die Künstler ein Idealbild glücklicher Kinderjahre, das aus heutiger Sicht auch seine Entstehungszeit porträtiert.
Empfehlung: ab 4.Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Lars ist LOL ► Filmbeschreibung ► Trailer

Ob Adam mit ihr reden wird? Das ist die Frage, die die elfjährige Amanda am ersten Schultag nach den Sommerferien eigentlich am meisten beschäftigt. Sie selbst ist zu schüchtern, um ihren Schwarm direkt anzusprechen, auch wenn ihre beste Freundin Sari ihr Mut zuspricht. Die beiden Mädchen freuen sich, dass sie in diesem Schuljahr zum ersten Mal als "Buddy" ein Kind aus der ersten Klasse betreuen dürfen. Doch dann hat die Klassenlehrerin eine besondere Aufgabe für Amanda. Sie soll einen neuen Mitschüler beim Start unterstützen: Er heißt Lars, hat das Down-Syndrom - und ist zu ihrer Enttäuschung kein kleines Kind, sondern genauso alt wie sie und kommt in ihre eigene Klasse. Aber als Amanda beginnt, nach der Schule Zeit mit ihm zu verbringen, stellt sie fest, dass beide ihre Begeisterung für Harry-Potter-Bücher verbindet und dass sie großen Spaß daran hat, sich zusammen mit Lars Zaubersprüche und - unter liebevoller Beteiligung von Lars‘ Vater - magische Welten auszudenken.
Empfehlung: ab 6.Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Das Glaszimmer ► Filmbeschreibung ► Trailer

Kurz vor Kriegsende 1945 fliehen der elfjährige Felix und seine Mutter Anna aus München in das Heimatdorf der Mutter in der bayrischen Provinz. Beide sehnen sich nach einem baldigen Ende des Krieges und hoffen auf die Rückkehr von Felix' Vater Bernd, der an der Westfront kämpft. Unterstützung in ihrer prekären Lage erhalten die beiden ausgerechnet von Dorfvorsteher Feik, einem überzeugten Nazi, der den Endsieg propagiert. Dessen Sohn Karri ist etwas älter als Felix und wie sein Vater der Ideologie der Nationalsozialisten verfallen. Auch wenn er Felix zunächst das Leben schwer macht, eifert der Jüngere dem Älteren nach und imitiert bald dessen kalte, militante Art sowie den Hass auf Andersdenkende, Geflüchtete und Deserteure. Dann erreicht das Dorf die Nachricht, Bernd sei an der Front gefallen. Als der Vater, offensichtlich ein Deserteur, etwas später im Dorf auf- bzw. untertaucht, muss sich der moralisch zerrissene Felix zwischen der Loyalität zu den Nationalsozialisten und der zu seiner Familie entscheiden.
Empfehlung: ab 7.Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Little Trouble Girls ► Filmbeschreibung ► Trailer

Die 16-jährige Lucija ist neu im Mädchenchor ihrer katholischen Schule. Sie beobachtet mehr, als dass sie sich einbringt, und bewegt sich vorsichtig durch eine Welt aus Regeln, Ritualen und Erwartungen. In diesem geschützten, zugleich stark normierten Raum lernt sie Ana Maria kennen, älter und selbstbewusst. Zwischen den beiden entsteht eine Nähe, die von Bewunderung, Irritation und stiller Orientierung geprägt ist. Als der Chor im Sommer zu einem Probenwochenende in ein Kloster nach Norditalien reist, verschiebt sich das Gleichgewicht. Der abgeschlossene Ort verstärkt Hierarchien, soziale Dynamiken und persönliche Verunsicherungen. Lucija richtet ihre Aufmerksamkeit auf einen Bauarbeiter, zugleich öffnet die Nähe zu Ana Maria einen Raum für neue körperliche Wahrnehmungen. Die Tage im Kloster markieren eine Übergangsphase, in der sich Lucijas Verhältnis zu sich selbst, zu Autoritäten und zu bestehenden Normen neu ordnet.
Empfehlung: ab 7.Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Ein Sack voll Murmeln ► Filmbeschreibung ► Trailer

„Es ist besser, eine Ohrfeige zu ertragen, als das Leben zu verlieren“, schärft der Vater seinem Sohn ein. Unter keinen Umständen solle er je verraten, dass er Jude sei. Bisher wuchs der zehnjährige Joseph wohlbehütet in Paris auf, doch 1942 ist die Stadt von den Nationalsozialisten besetzt und die Deportationen in Arbeits- und Konzentrationslager nehmen zu. Für Josephs Familie geht es ums Überleben. Um weniger aufzufallen, brechen sie paarweise in Richtung „freie Zone“ nach Nizza auf. Für Joseph, der mit seinem 13-jährigen Bruder reist, beginnt eine quälende Zeit, in der er viel Angst und Gewalt, aber auch Zivilcourage und Freundschaft erlebt. In Nizza ist die Familie kurz vereint, doch als sich Krieg und Besatzung ausweiten, beginnt die Flucht von neuem. Den Ratschlag des Vaters im Ohr, hangeln sich die Brüder mit Einfallsreichtum und Gelegenheitsjobs von Tag zu Tag, in der Hoffnung wieder mit der Familie zusammenzukommen.
Empfehlung: ab 7. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Sound Of Hope: Die Geschichte von Possum Trot ► Filmbeschreibung ► Trailer

Sound of Hope - Die Geschichte von Possum Trot erzählt die Geschichte von Donna Martin (Nika King), einer tief religiösen Frau, die mit ihrem Mann WC (Demetrius Grosse), Reverend einer Kirchengemeinde im ländlichen Osten von Texas, und ihren beiden Kindern LaDonna (Kaysi J. Bradley) und Princeton (Taj Johnson) ein ruhiges, gottesfürchtiges Leben führt. Nach dem Tod ihrer Mutter stürzt Donna in eine schwere Krise. Aus dieser Trauer heraus glaubt sie jedoch, ein Zeichen Gottes zu empfangen: Sie fühlt sich berufen, notleidenden Kindern zu helfen. Trotz anfänglicher Zweifel überzeugt sie schließlich auch ihren Mann davon, Pflegekinder aufzunehmen. Was zunächst als Entscheidung einer einzelnen Familie beginnt, entwickelt sich rasch zu einer kollektiven Bewegung innerhalb der Kirchengemeinde von Possum Trot. Immer mehr Familien erklären sich bereit, Kinder aus dem lokalen Pflegesystem aufzunehmen, insbesondere solche, die als schwer vermittelbar gelten. Doch der Alltag mit den traumatisierten Kindern ist herausfordernd. Vor allem die zwölfjährige Terri (Diaana Babnicova), die unter schweren psychischen Belastungen leidet, bringt Donna und ihre Familie an ihre Grenzen.
Empfehlung: ab 10.Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
The Change ► Filmbeschreibung ► Trailer

Die Arbeit schockiert durch abstruse antidemokratische Äußerungen“. Mit dieser Beurteilung einer Studienarbeit hat Ellen Taylor, Professorin an der Elite-Uni Georgetown in Washington DC, die Exmatrikulation ihrer Studentin Liz veranlasst. Als Ellen und ihr Mann Paul einige Zeit später ihren 25. Hochzeitstag feiern, erscheint Liz dort als neue Freundin des Sohns Josh - und schenkt Ellen ein Exemplar des von ihr verfassten Buchs „The Change“, in dem sie ihre Thesen aus dem Studium aufgreift. Die bald viel gelesene ideologische Schrift beflügelt eine antidemokratische Bewegung, die die Demokratie in den nächsten Monaten und Jahren durch ein faschistisches System ersetzt. Kritische „Non-Changer“ wie Ellen, Paul oder deren Töchter Gerda und Birdie geraten unter massiven Druck, während der zuvor wenig selbstsichere Josh im neuen System aufgeht.
Empfehlung: ab 10. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Karla ► Filmbeschreibung ► Trailer

BRD, 1962: Die zwölfjährige Karla verlässt ihre Familie und geht zur Polizei, um ihren Vater wegen sexuellen Missbrauchs anzuzeigen. Den Paragrafen über „unzüchtige Handlungen mit Kindern“ hat sie im Strafgesetzbuch nachgelesen, nun will sie einen Richter sprechen. Der erfahrene Richter Lamy bezweifelt allerdings, dass er helfen kann: Vor Gericht muss der Tathergang präzise und detailliert benannt werden, aber Karla kann und will nicht aussprechen, was ihr jahrelang angetan wurde. Karla will, dass man ihr endlich Glauben schenkt, Richter Lamy wiederum fürchtet um seine Reputation. Ermutigt durch seine Sekretärin gelingt es Lamy, allmählich eine vertrauensvolle Kommunikation mit Karla aufzubauen. Er schenkt ihr eine Stimmgabel, die sie anstelle des Unsagbaren erklingen lassen kann. Karla, die nun in einem strengen, dabei Schutz bietenden Mädchenheim wohnt, begegnet vor Gericht erstmals ihrer Familie wieder: dem älteren Bruder und der Mutter, die leugnen, etwas gewusst zu haben, und dem Täter-Vater. Dessen Verteidiger zweifelt nicht nur Karlas Glaubwürdigkeit an, sondern unterstellt ihr eine Mitschuld und Richter Lamy Befangenheit …
Empfehlung: ab 10. Klasse (Unterrichtsmaterial vorhanden)
Nie Allein ► Filmbeschreibung ► Trailer

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs gelangen jüdische Geflüchtete aus dem Deutschen Reich bis nach Finnland, wo sie zunächst Sicherheit erhoffen. Doch Finnlands Bündnis mit Nazi-Deutschland macht ihre Lage rasch noch gefährlicher. In Helsinki versucht Abraham Stiller, eine angesehene und zentrale Stimme der jüdischen Gemeinde, die Schutzsuchenden zu unterstützen und ihre Angst zu mildern. Die Situation spitzt sich zu, als die Behörden die Geflüchteten in Lager im Norden verlegen - in unmittelbare Nähe deutscher Truppen. Stiller sucht Hilfe bei Arno Anthoni, dem neuen Chef der Staatspolizei, erhält jedoch eine Warnung, die die gesamte jüdische Gemeinschaft Finnlands betrifft. Zwischen politischem Druck und moralischer Verantwortung muss Stiller einen Weg finden, die Menschen, die ihm anvertraut sind, vor weiterer Gefahr zu bewahren.
Empfehlung: (Unterrichtsmaterial vorhanden)